11.11. – 15.11.25: Die ersten Tage auf Teneriffa
Tja, was soll ich sagen?! Ganz so einfach wie ich mir das vorgestellt hatte, war es zu Beginn auf Teneriffa nicht. Erstens war ich ganz schön „fertig und platt“, die letzten 7 Monate seit der Diagnose hatten ganz schön an mir, meinem Körper und meinem Nervenkostüm gezehrt.
Und zweitens gestaltete sich die Sache mit der Ernährung erstmal auch nicht ganz so einfach. Die ersten Tage war ich damit beschäftigt, die Supermärkte abzuklappern und zu schauen, wo ich was kaufen konnte. Obst und Gemüse versuchte ich in den Fruterias in Adeje zu kaufen, aber da war schon das erste „Problem“, es gab keine Fruteria in der Nähe wo ich wohnte, die nächste lag 7 km entfernt. Folglich schaute ich, dass ich Beeren ohne Zuckerzusatz tiefgekühlt, also lediglich schockgefroren kaufte, um nicht jeden Tag zu ner Fruteria fahren zu müssen. Ebenso hab ich es mit Blumenkohl und Brokkoli gemacht, da es die frisch teilweise gar nicht gab oder diese „nicht appetitlich“ aussahen.
Außerdem gab es hier kaum Bio Produkte, außer im Reformhaus (Herbolario) und in einer kleinen Ecke in den Hiper- oder SuperDinos. Die Auswahl der Bio-Produkte in den Herbolario war auch klein und die beiden Herbolario lagen ebenfalls 5 km von mir entfernt.
Natürlich kam dann hinzu, dass die „Gewohnheiten“ zuschlagen wollten, wie z.B. eine Kugel Eis am Meer zu kaufen oder einen leckeren Barraquito genießen zu wollen, in dem sich Alkohol und süße Kondensmilch befindet. Von daher: die ersten Tage waren echt hart und ich musste mich wirklich sehr disziplinieren!!!
Hinzu kam, dass ich tatsächlich 4-5 Tage gebraucht habe, bis ich im Entschleunigungs- und Entspannungsmodus war, bis die Strapazen der letzten Monate von mir abgefallen waren.
Aber dann nahm ich die hohe Energie der Sonne die hier im Süden der Insel von morgens 8 Uhr bis aktuell 18:15 Uhr scheint, das viele Licht, die Wärme, die wunderschönen Eindrücke die die Insel bietet voller Dankbarkeit in mich auf.
Ich konnte den positiven Nutzen an meinen Kopfschmerzen feststellen. Der Dauerkopfschmerz war in den letzten Wochen in Deutschland bei mir im Schnitt zw. 7-8 (auf einer Skala von 1-10) und hier nur noch auf 6.
Schmerzattacken also Migräne hatte ich in Deutschland zuletzt ca. 1x pro Woche, hier bis zum heutigen Tag (22.11.2025) gar keine.