Di. 13.05.25, Termin mit Prof. der Stammzellenforschung

Am heutigen Tag war ich in München bei dem Professor der in der Stammzellforschung in Houston tätig ist. Nachdem er meine Befundberichte gelesen hatte, wollte er wissen, was man mir geraten hatte. Ich erzählte ihm vom Brustzentrum, dass man mir dort 2 x 12 Wochen Chemo, anschließende OP, Bestrahlung + Reha aufs Auge drücken wollte, dass ich mich aber gegen eine Chemo entschieden haben.

Des Weiteren, dass momentan eine Operation der Tumore in Diskussion war und dass ich hierzu übermorgen einen Termin bei einem plastischen, rekonstruktiven Chirurgen hatte. Der Prof gab mir den Ratschlag, keine brusterhaltende OP durchführen sondern die Brust abnehmen zu lassen. Mit der Begründung, dass hierbei auch die Lymphbahnen entfernt werden, welche ebenso Krebszellen enthalten. Bei einer brusterhaltenden OP, wäre dies nicht der Fall.

Da war es wieder das Thema der „Brustamputation“… mit diesem Thema kann und konnte ich immer noch nicht umgehen. Er meinte, dass man während bzw. vor der OP sein Medikament anwenden könne, hierbei handle es sich um ein Peptid mit 12 Aminosäuren. Dieses sei in der Lage eine Metastasierung während der OP zu verhindern. Wenn krebshaltiges Gewebe oder Tumore entfernt werden, sei es immer so, dass Krebszellen in die Blutbahn geraten, das lasse sich egal wie schonend man operieren würde nicht verhindern. Durch das von ihm seit Jahren erforschte Medikament könne das verhindert werden.

Ich solle es mir überlegen und ihm mitteilen sobald ich einen OP Termin hätte, er würde sich dann mit dem Chirurgen zur weiteren Besprechung in Verbindung setzen.

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