Mo. 22.12.25: Ultraschall in der Klinik St. Georg in Bad Aibling

Im Gespräch vor der Ultraschall Untersuchung war der Chefarzt der Onkologie in der Klinik St. Georg mit meinen mitgebrachten Blutergebnissen zufrieden. Er legte auch nochmals Augenmerk auf den Vitamin D-, Eisen- und den Blutzucker-Spiegel. Da mein Eisenwert sehr weit am unteren Normwert war, meinte er, dass ich bei den nächsten Artesunat Infusionen im Vorfeld, also ca. 2 Stunden vor der Infusion, Eisen über z. B. einen hochdosierten Eisensaft zu mir nehmen könnte um die Wirkung zu verstärken.

Der Haken hierbei ist meiner Meinung nach allerdings, dass Eisen den Tumorzellen in erster Linie als Energielieferant dient und wenn nicht alle Eisenionen mit dem Artesunat in Verbindung gehen und die Apoptose einleiten, der Rest vom Tumor als Energie genutzt wird. Zu meinen Bedenken meinte der Arzt, dass man deshalb keine Eisen Tabletten sondern Säfte nutzen könne, maximal 2 Stunden vor der Artesunat Infusion und auch nur ein Schnapsglas voll Saft. Mir war das Risiko allerdings zu groß!

Dadurch, dass es für eine Blutentnahme wegen den bevorstehenden Weihnachtsfeiertagen zu spät war, gab er mir einen Laborbogen mit indem er die Werte ankreuzte, die ich im Neuen Jahr zusätzlich zu den bereits vorgezeigten Werten bestimmen lassen sollte.

Beim Ultraschall zeigte sich, dass im Vergleich zum letzten Ultraschall in der Klinik St. Georg vom 30.09.2025 jetzt nur noch 2 von zuletzt 3 Lymphknoten anzeigten. Beide Tumore waren nun laut Dopplersonographie nicht mehr an die Blutversorgung angeschlossen und beide waren wieder etwas kleiner geworden. YEAH!!! Es ging also weiter in die richtige Richtung!

Außerdem schallte der Doc die Leber, Milz, Schilddrüse, Lymphknoten am Hals und unter dem linken Arm, Halsschlagader und schaute ob die Lungenflügel „Wasser“ hatten. Alles war Tipptopp in Ordnung und komplett unauffällig.

Auf die Frage, wie ich die Verkleinerung der Tumore vorantreiben könne, nannte er mir wie schon Ende September die Hyperthermie. Ich sagte, dass ich mir über die Feiertage nochmals Gedanken dazu machen wolle. Keine Ahnung, ob ich das „Risiko“, das es laut dem Doc nicht gab, eingehen wollte.

Happy fuhr ich wieder nach Hause :-)

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