Mammographie kritisch betrachtet
Ich werde nach meinem heutigen Wissensstand keine Mammographie mehr machen lassen. Obwohl ich zum Zeitpunkt der Mammographie bereits 2 Tumore in meiner Brust hatte, der eine auf 4 Uhr der zu dem Zeitpunkt gefühlt so groß wie ein kleines Hühnerei war und der andere auf 11 Uhr der die Größe einer Erbse hatte, wurde auf den Bildern der Mammographie KEINER der beiden angezeigt. Es konnte nur eine etwas dickere Haut unterhalb der Brustwarze gesehen werden. Der Ultraschall, der nach der Mammographie vom Radiologen gemacht wurde, hat letztendlich den Tumor auf 4 Uhr zum Vorschein gebracht. Die „Erbse“ hatte der Radiologe weder bei der Mammographie noch beim Ultraschall gesehen, da er den Bereich der Erbse gar nicht geschallt hatte, da es ja in der Mammographie nichts angezeigt hatte. 10 Tage später war die „Erbse“ aber fast doppelt so groß wie der Tumor auf 4 Uhr. Soviel dazu…!!!
Falsch-positive Krebsvorsorgetests sind häufig. Über 10 Jahre hinweg erhalten etwa 50 % bis 61 % der Frauen, die sich jährlich einer Mammographie unterziehen, ein falsch-positives Ergebnis (Netzfund). Außerdem weiß man heute, dass das starke Quetschen der Brust während der Mammografie Tumore zum Streuen/Metastasieren anregen und die ionisierende Strahlung das Auswachsen epigenetisch veränderter Zellen mit prämalignem Potenzial fördern kann (siehe hierzu Artikel PubMed).
Aussage: „Mammographien sind harmlos“
Falsch! Richtig ist: Eine neue Studie vom Nordic Cochrane Center in Dänemark belegt, dass Mammografien den Frauen zehnmal mehr schaden als helfen. Die Forscher haben die positiven und negativen Auswirkungen von sieben Brustkrebs-Screening-Programmen an 500.000 Frauen in den USA, Kanada, Schottland und Schweden untersucht.
Es stellte sich heraus, dass von 2.000 Frauen, die sich einer Mammografie unterzogen hatten, zehn Frauen unnötige und möglicherweise schädliche Behandlungen wie Chemotherapie, Bestrahlung oder Mastektomie durchmachen mussten und dass es bei nur einer Frau zur Lebensverlängerung beitrug. Mammografie-Untersuchungen werden Frauen förmlich aufgedrängt.“ Das ist ein Auszug aus einem Artikel von „Zentrum der Gesundheit“ vom 14.09.2025
3D Mammographie Tomosynthese:
Mit der Tomosynthese werden dreidimensionale Bilder der Brust erzeugt. Damit werden sich überlagernde Gewebebereiche genauer dargestellt, was die Qualität der diagnostischen Bildgebung erheblich erhöht.
Vorteile:
ca. 30% höhere Brustkrebserkennung
ca. 30% weniger falsch-positive-Befunde
Angenehmere Anwendung dank bis zu 50% geringeren Drucks auf die Brust
Nachteile:
keine Kassenleistung (UNVERSTÄNDLICH!!!)
Man ist trotzdem Röntgenstrahlung ausgesetzt (was Tumore ebenfalls zum Streuen veranlassen kann)
„Bei Mammographie und Tomosynthese können die Röntgenstrahlen selbst in seltenen Fällen Brustkrebs auslösen.“ Dies ist ein Auszug aus „Apotheken Umschau“ vom 23.03.2024.