MitochondrienTraining - HöhenTraining - IHHT

Das erste Höhentraining im Jahr 2025 habe ich nun endlich im Februar auf Teneriffa absolviert. Ich startete im Teide Nationalpark auf 2130 m und bin auf 2985 m hochgelaufen. Im Gepäck: ein Pulsoximeter, ein Messgerät für den Finger zur Messung der Sauerstoffsättigung. Die ca. 1,5 Stunden die ich bergauf gelaufen bin, hatte ich je nach Höhe und Puls eine Sättigung zwischen 85 – 95 %. Je höher ich kam, desto niedriger war die Sauerstoffsättigung, aufgrund des geringeren Luftdrucks. In einen Bereich von 85 - 90% kommt man allerdings in dieser Höhe nur in Kombination mit Belastung, mein Puls lag bei +/- 140 bpm.

Diese Trainingseinheit war optimal um irreversibel geschädigte Mitochondrien (Kraftwerke der Zellen) endgültig aus meinem Organismus abzubauen und die Neubildung von Mitochondrien anzuregen, was mein Ziel war.

Alternativ kann man ein IHHT (Intervall-Hypoxie-Hyperoxie-Training) auch ganz entspannt in einer Arztpraxis machen. Mit diesem Verfahren werden die Effekte des Höhentrainings simuliert. Das IHHT kann nicht nur für Sportler von Vorteil sein, sondern auch für Menschen mit chronischen Erkrankungen oder Erschöpfungssyndrom.

Ich habe letzten Winter eine Kombination aus IHHT in München in der Privatpraxis am Englischen Garten (6 Einheiten IHHT) und auf Teneriffa im Teide Nationalpark (6 Höhentrainings) gemacht, mit tollen Ergebnissen. Alle irreversibel geschädigten Mitochondrien, welche dem Körper ständig Energie ziehen, konnten bei mir durch neugebildete, gesunde Mitochondrien ersetzt werden. Dank Bluttest, den wir zuvor und danach gemacht hatten, war das wunderbar zu erkennen und nachzuweisen.

Das klassische Höhentraining, bei dem man sich über 2-3 Wochen auf eine Höhe von 1800-2500 HM begibt und dort trainiert, das man aus dem Leistungssport kennt, würde ich nur empfehlen, wenn man als Hobbysportler schon längere Zeit auf hohem Niveau trainiert, ein gesundes Herz-Kreislaufsystem und eine gute Lungenfunktion hat. Und dann am besten mit fachlich ausgebildeten Trainern, also unter Aufsicht.

Bei mir war und ist das Ziel ein anderes, nämlich durch die hin und wieder durchgeführten Höhentrainings, am besten 2 pro Woche über 6 Wochen, die Mitochondrien positiv zu beeinflussen. Entweder mittels Ausdauertraining auf der besagten Höhe oder mittels IHHT oder in Kombination.

Probiert es aus!

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